Bei Fladen Fishing in Schweden
15. März 2012 | Keine Kommentare »Liebe Flossenfreunde,
eigentlich wollten wir den Winter ja endgültig hinter uns haben, aber Schweden lies uns am vergangenen Wochenende die größere Nähe zum nördlichen Pol mit pünktlichem Neuschnee nochmals spüren. Leo und ich durften einige Tage einen unserer Lieferanten Fladen Fishing besuchen und natürlich auch einige Würfe in den skandinavischen Gewässern riskieren.



Nachdem wir uns am ersten Tag ausgiebig die Neuheiten im gelungenen Showroom ansehen konnten wollten wir natürlich noch für 20 Minuten einige Würfe zu später Stunde im Hafen wagen. Zwar hatten uns die Jungs von Fladen gesagt, dass im Hafenbecken eigentlich noch nie Dorsche gefangen wurden, aber davon wollten wir uns natürlich nicht einschüchtern lassen. Trotz rauer See und mächtiger Wellen konnte Leo dann auch tatsächlich direkt einen Dorsch der Kategorie Vorschule verhaften.

Dorsch aus der Vorschule
Im Wasser hatten wir an der Oberfläche zudem eine Menge undefinierbarer „Schlangen“ ausgemacht, die sich sehr langsam bewegten und eigenartige Drehungen vollführten. Wir konnten eine Kreatur kurz darauf mit einem Haken greifen und stellten fest, dass es sich um respektable Seeringelwürmer handeln musste, die zudem über beeindruckende Beißwerkzeuge verfügen. Kurzer Hand wurde Leo so seit Jahren mal wieder für einige Minuten zum Ansitzangler. Das Tackle war mit Evergrenn Peitsche und DC-Röllchen dazu ja auch optimal geeignet
Das Ergebnis war bereits nach wenigen Minuten, die Leo dennoch wie eine halbe Ewigkeit vorkamen und alle weiteren Ansitzversuche verdammen ließen, ein merkwürdiger kleiner Fisch mit gigantischem Maul.
Am nächsten Tag wollten wir dann einige Stunden unser Glück auf Meerforellen im Fluss versuchen. Die faszinierenden Fische ziehen zu dieser Jahreszeit in die Flüsse, um dort zu laichen. Kaum angekommen und nach wenigen Würfen hatte Leo direkt einen der seltenen Fische am Band. Unsere schwedischen Kollegen staunten nicht schlecht über den schnellen Erfolg und alle konnten die Farbenpracht der edlen Trutta bewundern. Nach kurzem Landgang hat Leo sie mit verliebtem Blick natürlich wieder in ihr Element befördert.

Einen Spot weiter flussabwärts durfte ich mich dann über einen brutalen Einstieg freuen und nach kurzem Drill eine zwar recht lange aber dennoch braune und damit dünne absteigende Forelle kurz zum Shoting präsentieren.

Der kurze Genuss der Natur und die freundlichen Land- wie Wasserbewohner machen Lust auf den nächsten Besuch und so verabschiedeten wir uns auf baldiges Wiedersehen.


























