Angeln ohne Angelschein geht das überhaupt?
09. April 2010Diese oder ähnlich gestellte Fragen erreichen uns oft in unseren Angeljoe Filialen. Der Grund dafür ist simpel: In Deutschland ist es vielerorts nicht gerade einfach, einen Einstieg in die Faszination Angeln zu bekommen und da suchen die geneigten Anfänger oftmals nach Möglichkeiten auch ohne aufwändige Lehrgänge, Prüfungen und dann diversen erforderlichen Angelscheinen die Würmer baden zu dürfen. Gerade jungen Menschen wird das Angeln nicht leicht gemacht, was vor dem Hintergrund der ewigen Forderung nach sinnvoller Freizeitbeschäftigung umso trauriger ist.
Der Regelfall in Deutschland sieht dann auch in etwa so aus:
Ein Mensch begeistert sich durch Erfahrungen im Urlaub, wo der Zugang zu Angelberechtigungen oftmals wesentlich einfacher ist, durch Schilderungen von Freunden, durch Angelberichte in Fachmedien oder ähnlichen Gründen für das Angeln und würde einfach gerne mal testen, ob diese packende Freizeitgestaltung etwas für ihn sein könnte. Daraufhin muss er sich für einen Lehrgang oder zumindest zur Prüfung zum Fischereischein anmelden. Die Prüfung gliedert sich in unterschiedliche Themenblöcke und besteht aus Fragen, wofür die richtigen Antworten aus Lösungsvorschlägen angekreuzt werden müssen – vergleichbar mit der Theorieprüfung für den Führerschein. Nach erfolgreicher Prüfung erhält der nun geprüfte Flossenjäger einen Fischereischein – natürlich gegen Gebühr. Je nach Bundesland sind die Kosten hierfür unterschiedlich und es können ggf. noch jährlich zu entrichtende Abgabemarken dazu kommen. Auch schwankt die Gesamtgültigkeit des Scheins und er muss je nach Bundesland beispielsweise alle fünf Jahre verlängert werden.
Mit diesem gültigen Fischereichschein kann der hoffentlich immer noch begeisterte Petrijünger nun eine Angelkarte für das Wunschgewässer seiner Wahl erwerben, wobei die Preise sehr unterschiedlich sind. Vorteilhaft kann die Mitgliedschaft in einem der großen Angelverbände sein, da diese über mehrere Gewässer verfügen, die dann meist alle befischt werden können. Bei den Angelkarten unterscheidet man wiederum zwischen Karten, die nur zum Friedfischfang berechtigen oder jenen, die zum Raub- und Friedfischfang dienen. Sonderkarten wie Nachtangel- oder Senkerlaubnisse können ebenfalls angeboten werden. Schließlich sind auch noch die Laufzeiten unterschiedlich. In der Regel kann zwischen Tages-, Monats- und Jahreskarten gewählt werden.
Mit diesem Berg von Karten, ggf. Fangbüchern und bestenfalls einem gültigen Fischereigesetz bewaffnet darf der unverdrossene Angelfan dann erstmals die Rute schwingen und einen legalen Angelversuch starten.
Die Antwort auf die Frage im Titel muss natürlich folgerichtig immer lauten, dass ein Angeln ohne entsprechende Berechtigung in Deutschland generell verboten ist, allerdings – und das ist die gute Nachricht – sind inzwischen in einigen Bundesländern die Bestimmungen gelockert worden und es ist möglich, auch ohne Lehrgang und Prüfung zumindest einen eingeschränkten Fischereischein zu erwerben. Natürlich sollte sich dennoch jeder angehende Petrijünger zumindest ein wenig mit allen wichtigen Dingen insbesondere dem richtigen Umgang mit dem Lebewesen Fisch beschäftigen.
Beispielhaft sei hier die Situation für Brandenburg beschrieben. Hier ist es unterdessen ganz einfach: In ein gutes Angelgeschäft gehen – zum Beispiel natürlich zu uns nach Berlin oder Potsdam
– und einen so genannten Friedfischfischereischein kaufen. Der kostet für Erwachsene 12 Euro und für Jugendliche sogar nur 2,50 Euro. Gleichzeitig die Angelkarte für ein Gewässer in Brandenburg dazu kaufen – beispielsweise die Havel mit Nebengewässern für schlappe 10 Euro im Jahr – und schon kann man direkt durchstarten. Alles aus einer Hand direkt im Angelladen und ohne Lehrgänge und Prüfungen. Erlaubt ist damit das Angeln auf Friedfische, also mit Pose oder auf Grund mit Made, Mais, Teig, Würmern etc. Oder auch das Angeln auf Karpfen.
Diese Regelungen machen einen Einstieg in die Faszination Angeln also wesentlich einfacher und nun gibt es natürlich auch für faule Väter keine Ausreden mehr
Sehr gerne beantworten wir auch alle Fragen rund um die erfolgreichste Angeltechnik und eine passende Gerätewahl.
In diesem Sinne allen erfolgreiche Fänge und tolle Erlebnisse am Wasser. Wir sehen uns.
Team Angeljoe
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Angelkarte, Angeln, Angelschein, Brandenburgmarke, Fischereiberechtigung, Fischereischein, Friedfischschein, Jugendschein, Nachtkarte, Touristenschein


02. Oktober 2010 um 16:21
ja ich habe aine frage iche besitze aine kroatische angeln schain gilt in Detschland net oder
04. November 2010 um 13:08
[...] möglich, zu Angeln. Etwa in Brandenburg mit Friedfisch-Fischereischein und Angelkarte, wie Angeljoe informiert. Wo das nicht geht, ist ein Geldgeschenk als Beitrag für den Angelschein dem angehenden [...]
18. November 2010 um 16:09
Hallo, ich finde einen Angelschein sollte jeder machen, weil beim Kurs bekommt man einen Einblick, wie man sich am Wasser zu verhalten hat. Gruß Peter
10. Januar 2011 um 00:31
Ich bin auch der Meinung, daß ein Fischereischein unerlässlich ist. Über Hegemaßnahmen, Fischzucht, Fischkrankheiten, Rechtskunde sowie Artenkunde macht sich ein Schwarzangler oder Laie nur wenig Gedanken. Gewässer müssen sauber gehalten werden, Fischbesatz muss organisiert werden damit die natürliche Balance erhalten bleibt. Das alles kostet sehr viel Geld und bedarf einem sehr hohen Aufwand. Soll das alles dafür aufgegeben werden, nur damit es Urlauber oder solche die mal versuchen wollen es sich einfach machen können? Ganz klares Nein. Das ist nicht gerecht, denen gegenüber, die die Arbeit für eine gesunde Fauna leisten. Angler zu sein bedeutet nicht nur Beute machen und Spaß haben. Ich betrachte den Angelsport als Hobby und zugleich als Verpflichtung an der Natur.
Schöne Grüße aus Sachsen
29. April 2011 um 11:23
Ich muss auch sagen, das dies erforderlich ist. Sehen wir uns doch mal einige Gewässer an, an den diverse Osteuropäer Ihr “Angelglück” versuchen, Müll ohne Ende, Mitnahme von untermaßigen Fischen, Angeln mit Raubfisch Angeln während der Schonzeit – Kontrollen keine – Fischereischein wohl ehr fraglich – Gewässerkarte wohl auch nicht immer.
Nur in diesen Fall, der ja gesetzlichen Pflicht in einigen Bundesländern ist, sollte es an der Kontrolle nicht hapern, schon gar nicht nach einem Anruf. Aber unsere Gesetzeshüter sind eben auch “zuviel beschäftigt”, um den Erfordernissen des Angelsports, der Sauberkeit der Gewässer und anderer Gesetze noch wahr zu nehmen.
Schade das immer die ordentlichen Angler den Dreck anderer wegräumen müssen, um nicht in den Verdacht zu geraten, diesen selbst produziert zu haben.
Derzeit hat man jedoch das Gefühl, der Fischereischein ist nur eine Pflicht auf dem Papier, wie alle anderen Fischereibestimmungen auch. Daran gehalten wird sich bei vielen sowieso nicht, es kommt ja eh keiner kontrollieren. Schade, die richtigen Angler sind dann eben die Vandalen am Wasser, so geht es meistens aus. Jüngstes Trip zu den Bucher Teichen hat dies wieder eindeutig bewiesen. Lebender Köderfisch, untermaßige Fischentnahme und Müll am Ufer, von Maden Schachteln, Maisdosen und ganz verwerflich einfach entsorgte Rotaugen.
Wo bitte soll das hin führen, ohne Prüfungen und ohne Kontrollen?
Mit besten Grüßen aus Berlin
14. Mai 2011 um 21:39
@Olaf…und natürlich alle anderen auch:
Was will man tun wenn der Wurm schon in der Qualifikation für einen Fischereischein drin ist.
Mein Bruder hat den Schein letztens gemacht bzw. hat er an zwei Wochenenden Samstag und Sonntag einer Veranstalltung beigewohnt, in der ein Pseudoreferendar von seinen Angelerlebnissen in früher Jugend erzählten, was dem Zuhörerkreis merklich trivial erschien. Da die Hälfte aber warscheinlich sowieso kein Deutsch verstand und der Rest sich mit Alleinunterhaltung via Händy o. ä. Medien die Zeit vertrieb, war das dort Vermittelte wohl prinzipiell sekundär.
Kröhnender Abschluss war die Prüfung a la Fahrschulfragebogen mit dem mein Brüderchen nach 6 min durch war.
Also geh mal davon aus, selbt wenn jemand einen aktuell erstandenen Schein hat, dass das nicht heißen muss, dass die nötigen Grundsätze ausreichend vermittelt wurden.
Zu Kontrollen kann ich nur sagen. Ich angle seit 1985 und bin an einem Vereinsgewässer noch nicht einmal kontrolliert worden, was mich nun auch dazu treibt das Kontrollehrenamt anzutreten. Dass man aber gerade bei unseren osteuropäischen Sportsfreunden nicht ohne zahlenmäßig überlegene Begleitung antreten brauch ist wohl klar und bindet immer noch 1-2 Sportsfreund zusätzlich als Zeugen bzw. Rückendeckung. Aber selbst als Angler rücken sie einem auf den Pelz. Als ich am Orankesee einen knapp 60er Schnappi mit etwas Radau an der Wasseroberfläche landete ein Foto machte und den “Kleenen” wieder schwimmen ließ kam die Vodkafraktion unweit meiner Angelstelle rüber und stand protestierend hinter mir als ich Esox wieder schwimmen leiß und schimpften “kaaanst du niescht maccchen guter Fiesch”…winkten ab und bezeichneten mich als Dummkopf.
Sei es drum. Ich würde es gut finden wenn die Vereine nicht nur diverse Angeltreffveranstaltungen durchführen würden sondern auch spontane gruppenweise Kontrolltage an ihren Vereinsgewässern anberaumen könnten. Alles natürlich unter der Devise aufklären statt Konflikte suchen. Aber Verstöße sollten auch aus Respekt vor denen, die die Bestimmungen achten, geahndet werden.
Da wo es geht Petri Heil.
04. Juni 2011 um 14:16
Servus
Ich finde die Reglung Brandenburgs Klasse.. Erstens hält die Mehrheit einfach nichts vom Fischen (überfischung?) und zweitens ist eine oder zwei Angeln im Wasser kein Garant für einen Fang. Mehrere 100€ für nen Schein und dann noch Mitgliedsbeiträge fürn Verein. Ein Fisch z.B. in der Elbe.., nur weil dieser Teil dem DAV gehört.. aber wer hat Anspruch auf diesen Fisch? Sobald eine Angel ohne Schein eingesetzt wird, ist das Gewässer Räuberei, mit Schein und Mitglied im DAV (also durch Einsatz von Geld) plötzlich Legal. Es ist also Geld dafür verantwortlich ob ich etwas darf oder nicht. In meinen Augen ist das Korruption..sich sein Recht erkaufen.
Und bitte, Fischkunde..Laich verhalten usw. Fischkunde – Wie schmeckt ein Fisch, hat er viele Gräten usw.. brauch ich kein Lehrgang, finde ich selber raus. Euch interessiert doch auch nicht wie das Schnitzel gehalten wurde, was es zu essen bekommen hat, wie das Ei auf euren Tisch gekommen ist, oder warum “überall” soviel Müll, gerade am Stadtrand, herumliegt. Eure Argumentation für das Pro eines Scheins geruht Auf diesen Lehrgang für den Ihr viel Geld bezahlt habt, gestärkt durch ein “Gesetz”. Dieses bewegt Euch nun zum “anrufen” um vermeintliche “Schwarzangler” zu melden, weil es doch unfair euch gegenüber ist, nenne ich Neid und Missgunst. Ich gehe evtl., wenns hoch kommt 10 mal im Jahr angeln. Mit nem Kumpel der son Schein besitzt, den er gemacht hat um wenigstens beim angeln vor solchen Menschen wie euch seine Ruhe zu haben. Wir lassen unseren Müll auch nicht einfach da liegen und n Fisch der zu klein ist brauch ich nicht essen, wobei für mich die Größe Augenmaß entscheiden würde, aber er sein Buch damit füttern muss.
Brandenburg.. da werde ich mit meinem Sohn hinfahren, sone Erlaubnis käuflich erwerben und einfach nur entspannen. Die Preise sind erschwinglich für nen kleinen “Urlaub”
In diesem Sinne
Gruß
17. Juni 2011 um 20:34
Ich bin ein angelfan seit 10 jahren und habe bis jetze kein schein gemacht!
Mir liegt es nicht nur als hobby sondern auch natur pur =) ich fange fische nicht zum essen sondern um in und um die natur und freunde zu sein.
mir ist klar das schwarze scharfe darunter gibt aber man sollte so´ne person hart bestraffen als die, die nur freude zum sport haben!!!!!
das sind auch die die grünflachen verschmutzen und abfall in der natur entsorgen!!!!!!!
ALSO WAS TUN????????????????
20. Juni 2011 um 22:20
@Hunsen: Die Argumentation, dass die Gebühren- und Beitragszahlungen für Angelerlaubnis und Vereinszugehörigkeit einer Art Korruption unterliegen halte ich für fragwürdig. Landesbeiträge und Vereinsgebühren dienen dazu den Verwaltungs-, Hege- und Pflegeapparat, der hinter dem heute ausgeübten Angelsport entsteht, zu finanzieren. Der Weg des Schnitzels aus dem Stall bis in den Laden unterliegt ähnlichen Grundsätzen. Wäre das nicht geregelt könnte ja jeder in eine Tüte sch…., Schnitzel drauf schreiben und das so verkaufen.
@Icke: Ja was tun ? Meiner Meinung nach sollte immer Gleiches mit Gleichem vergolten werden.
Wer Müll am Angelplatz hinterlässt dem sollte mal richtig die Bude zugemüllt werden usw.
Wer ohne Gemehmigung fischt, verliert eine andere Genehmigung…Führerschein oder so…
Wer Untermaß abschlägt, sollte ein Besatzmaßnahme zahlen müssen usw. “bla bla bla intressiert eh keinen”
Schüsszzy
29. Juli 2011 um 08:24
@Steffen
Dann hinterfrage es doch einmal selber. Evtl. ist Korruption nicht ganz korrekt aber wie erklärst Du bitte die Unterschiedliche Preisgestaltung der Bundesländer für den Erwerb dieses Scheins? Sachsen z.B gehört mit zu den teuersten.
Die Jagd auf einen Fisch ist eine der ursprünglichsten die es noch gibt, spezifisch den Einsatz einer Angel. Nur persönliche Tricks eines Anglers zur Fangoptimierung(z.B Futter, Köder und das beste, seine Erfahrung.) aber ansonsten kannst du einen Biss nicht erzwingen.
Frage:
Ein Fisch beißt und du möchtest ihn landen. Was spielt sich in der Zeit ab bis du ihn im Netz hast.
Antwort:
Der Fisch hat, wie jedes Lebewesen, einen Drang zur Selbsterhaltung. Er versucht also der Gefahr zu entkommen. Er weiß zwar nicht was gerade passiert oder was auf ihn zukommt aber er weiß das etwas nicht stimmt und setzt Himmel und Hölle in Bewegung der Gefahr zu entkommen bis zur Erschöpfung. Und dann kommst du und sagt: “Och kleiner, tut mir ja Leid das ich dich dem Stress ausgesetzt habe, aber ich steh drauf dich zu fangen. Nun hab ich dich ja, meine gelüste sind befriedigt, Spaß vorbei nun schwimme mal wieder los, Machs gut, bis zum nächsten mal und bitte nimms nicht persönlich, ist doch mein Hobby.”
Ich hatte mal n Hund den ich einschläfern lassen musste weil er Krebs hatte und Operationen nichts mehr brachten. Mein Tierarzt meinte das er nur mit Betäubungsmittel, also über dosiert oder sehr stark, einschläfert damit das Tier sowenig wie möglich Stress erleidet und quasi einschläft und nicht mehr erwacht. Keine Giftspritze denn er meinte das keiner weiß was im Hirn des Hundes vorgeht, wie er das empfindet.
Gehe ich angeln dann mit der Voraussetzung den Fisch zu fangen, zu töten und zu essen. Das ist für mich kein Sport oder Hobby sondern lediglich Nahrungsmittelbeschaffung durch eine Methode in der der Fisch eine Chance hat sodass ich leer ausgehe.
Wild z.b hat diese Chance nicht. Treibjagd – ausnutzen des Fluchtinstinktes der Rest übernimmt die moderne Technik – Schuss.
Fischbesatz kontrollieren – Hmm klar, stehendes DAV,-Gewässer – da muss künstlich nachgeholfen werden damit das Vereinsmitglied auch etwas in seinen heimischen Gewässern zum angeln vorfindet. Dafür halte ich die Gebühr für Sinnvoll, denn wenn 8 Mann an nem Teich stehen und jagen kann es schon mal vorkommen das am Ende des Jahres die natürliche Vermehrung nicht reicht. Gewässer in Schuss halten usw. Das passiert alles damit der Kunde zufrieden ist, sorry ich mein den begeisterten Angler des Vereins, denn dafür bezahlt er ja Beiträge. Aber was hat der Fischereischein damit zu tun.
Wie kann kann Geld Maßgebend sein ob man etwas darf bzw. nicht darf?Warum sind Vorgehensweisen/Auflagen der Bunsesländer so verschieden – um einen Fischereischein zu bekommen? Und warum macht ein gekauftes Stück Papier einen zu einem besseren Angler?
Die meisten der gestellten Fragen in der Prüfung sind für den Fischfang völlig belanglos. Aber es sieht zumindest professionell und technisch aus und wird sicher sein Geld wert sein.
29. Juli 2011 um 09:33
Ps.: Thema Schnitzel, auch wenns nicht hier her gehört.
Hab mal n schönes Video gesehen. Feststehnde Kamera welches auf einen, wie sich im Verlauf rausstellte,riesigen Fleischwolf gerichtet war. Es kam n Radlader mit nem toten Schwein angefahren. Rein das Ding. Knochen bersten und ratz batz war das Schwein nur noch grober Hackepeter. Danach folgte eine Kuh und zum Schluss ein Pferd. Seit dem kaufe ich keine abgepackten Frikadellen mehr. Hab mich schon oft gefragt warum in den Dingern Knorpelteichen drinne stecken. Merkt man beim reinbeissen wenn man mal draufbeist. Sind aber recht klein – passt schon.Bei Wurst gemacht aus diesem feinen Brät (oder wie es heisst)kommen solche Gedanken erst gar nicht auf. Und wenn ein Großmarkt wie z.B der Real einfach mal neu Entikiert ist das auch nicht so wild. Einzelfälle und nicht der Rede wert. Lecker eingeschweiste Wiener – naja der Salzgeschmack wiegt ein wenig vor – verdammtes Salz, übertöhnt den ganzen Eigengeschmack, naja Salz konserviert und das ist gut so..so kanns ne weile liegen. Wennd mal wissen möchtest Was E xyz so ist dann http://www.gifte.de < Erschrick nicht vor dem Namen der Seite. Wenn Du liest wird es Dich beruhigen, denn es steht immer da "In den Üblichen verwendeten Mengen unbedenklich" Puhh bin ich froh das diese Sachen ja offensichtlich mindestens einen Lebenszyclus getestet wurden sodas feststeht das unser Körper diese permanente Zuvor von kleinen unbedenklichen Mengen an Gift spielend verarbeit bzw abbaut. Ein hoch auf Leber und Niere. Das glück sollten Alcholkranke auch haben, nur leider verkraftet die Leber diese permanete zuvor von Alc/Gift nicht. Weist was ich auch für einen Meilenstein in unserer Nahrungsmittelvielfalt erachte? Geschmäcker aus dem Labor. Eine feine Sache. Ich habe die Tage erst Marmelade aus Prombeeren und noch Johannesbeeren(rot) gemacht. Für ein son Glas brauchste sooooo viele Früchte. Wenn ich wüsste wie ich den Geschmack künstlich herstellen könnte, hätt ich mir ne menge Zeit und Arbeit erspart. Nagut für einen Haushalt gehts noch aber für das "Fressen" für die Menschen ist künstlich sinnvoller. Und ist genug Anbaufläche vorhanden optimiere den Ertrag mit Hilfe von Genmanipulation – es lebe der Fortschritt. Dicke Menschen, kranke Menschen – Magarine zum senken von Cholesterin, oder sagt man gesundes essen oder essen wir uns gesund? Eine Erkenntnis: Der Mensch besitzt wohl noch ein Urinstinkt welches ihn veranlasst mehr zu essen als er brauch, denn es kommen auch mal schlechtere Zeiten. Gut das man das erkannt hat, nun wissen wir mehr über uns evtl. auch andere die dieses Wissen Verantwortungsvoll behandeln. Liebst du auch so gerne Süsses?Hmmm lecker. Und wenn mal keine Schokolade zu Hause hast ist das auch nicht sooo schlimm, immerhin ist ja Zucker in fast jedem Nahrungsmittel, so als runde abgeschmeckte Sache. Und wehe einer behauptet nun Zucker regt den Appetiet an. Lecker Wasser mit Kirsche und n kleines bisschen Zucker aber Wasser ist Gesund und so schmeckts auch viel besser. "Fressen" für die Menschen da kann es schon mal vorkommen das man Begriffe wie Gammelfleisch hört – aber keine Sorge sowas passiert gaaannz selten bis kaum oder garnicht. Massen an "Fressen" für die Menschen – die Hauptsache ist doch wir werden satt und das ist gut so, denn wie es die Geschichte zeigte können Menschen recht ungehalten werden wenn sie einmal hungern. Ich habe mal gehört das hungrige Menschen sogar für Könige gefährlich wurden.
@Steffen und weil ich nicht so recht weis wer alles in Tüten scheisst und das als Nahrung verkauft…
….gehe lieber angeln oder in meinen Garten oder zu einem Bäcker bzw. Fleischer meines Vertrauens.
Gruß Hunsen
31. Juli 2011 um 21:35
@Hunsen:
wenn Du 10mal im Jahr angeln gehst, was zu deinen Quellen der biologischen Ernährungsweise zählt und Du, sei es Dir gegönnt, 100% Erfolgsquote hast bist Du in einem noch recht langen biologischen Ernährungsjahr doch recht oft beim Bäcker oder Fleicher deines Vertrauens oder im Garten um gut genährt über die Runden zu kommen und nicht zum hungrigen Monarchiemeuterer zu werden.
Prinzipiell geh ich ja mit deinen Ausführungen mit. Aber stell Dir vor der Bäcker und der Fleischer, die du regelmäßig aufsuchst, hätten ihr Werk nicht gelernt also keinen Schein und könnten dir sagen “ja das was ich da mache schmeckt dir doch oder…aber ich weiß nicht wirklich wie ich es mache und ob es so eigentlich richtig, ungefährlich, ungesund, unbedenklich oder oder oder ist.
Der Fisch am anderen Ende der Leine kämpft, wie Du schon sagtest, nicht um sein Leben. So schlau ist er nicht zu wissen, dass das ziehen in seinem Maulwinkel der Anfang von seinem Ende sein könnte. Der Fisch hat nur noch nie dagewesenen Stress in dieser Situation und wirkt ihm aus Leibeskräften entgegen.
Um diese Erfahrung für das Tier, der Mensch maßt sich an “artgerecht” zu sagen, erträglich zu machen sollte der entsprechende Umgang mit dem Tier und die Rahmenbedingungen dazu geschult werden.
Was dabei die Befriedigung von Gelüsten angeht möchte ich nicht “ausweiten” oder mutmaßen es erscheint mir suspekt genug, dass Karpfenangler Zeltlager um eine Abhackmatte aufbauen um diese Rüsselmäuler schonend behandelt für den nächsten Angler wieder schwimmen zu lassen.
Das “Fressen-Ding” ist logisch Folge der globalen Überbevölkerung, wobei wir da meines Erachtens auf einem noch ziemlich humanen Niveau dahinvegetieren. Wie war der Spruch: “Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg !” Irgendwann werden die Recourcen erschöpft sein und dann ist die Freude über eine Tüte voll Scheiße die nach Erdbeeren schmeckt um so größer.