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  • Gustav Gunson: Hey, danke für den Ausführlichen Bericht! Schade das grad Winter ist, sonst würd ich gleich morgen...
  • Gustav: Das klingt ja großartig, damit beginnt die Berliner Rundumversorgung für Angler durch Angeljoe. Ich drück...
  • Rayo: die hose is gleich weg geflogen bei dem barsch :P
  • Mario: Sieh an, wen wir hier haben, den Stoppi.. ;) Aber die Erdbeeren waren wirklich fängig… Gruß Mario
  • Ben: Ja sehr nett, aber irgendwie fehlt die Hose oder? :-/
 

Archiv für Januar 2010

Angeljoe Agenda 2010

Sonntag, 31. Januar 2010

An alle Flossenfans und liebe Kunden,

wir möchten Euch allen vom kompletten Team Angeljoe nochmals ganz herzlich für das absolute Rekordjahr 2009 danken. Besonders für das Vertrauen, die zahlreichen interessanten Gespräche und natürlich für die vielen kleinen und großen Einkäufe bei uns im Angelcenter oder im Internet.

Für das Jahr 2010 haben wir uns wieder viel vorgenommen und starten nun für Euch auch in Potsdam vor Ort mit einer großen Angeljoe Filiale richtig durch.

Direkt am Sterncenter neben Porta haben wir die perfekte Halle mit über 700qm für Angeljoe Potsdam gefunden.  Ein erster Blick hinter die Kulissen.

Rechts neben Porta kommt Angeljoe

Rechts neben Porta kommt Angeljoe

 

Noch eine Baustelle...aber bald

Noch eine Baustelle...aber bald...

 

Noch liegt Schnee auf der Terasse

Noch liegt Schnee auf der Terasse

Seit kurzem sind alle Verträge unter Dach und Fach und am 27.03.2010 feiern wir in der Gerlachstraße 10 die „intergalaktischste Neueröffnung aller Zeiten“. ;-)

Gerlachstr. 10 Angeljoe Potsdam ab 27.03.2010

Gerlachstr. 10 Angeljoe Potsdam ab 27.03.2010

 

...direkt neben Porta und dann rechts bei Mercedes

...direkt neben Porta und dann rechts bei Mercedes

Am genauen Programm arbeiten wir noch, aber schon jetzt steht fest: Neben Live-Musik, ordentlichem Essen und Trinken werden eine ganze Reihe bekannter Profis aus der Angelbranche hautnah vor Ort sein und Euch alle Fragen rund um die neusten Trends, das optimale Tackle und die vielen Produktinnovationen beantworten.

Wir freuen uns auf die Herausforderung, eine spannende Region mit vielen großartigen Gewässern und bestimmt ebenso vielen begeisterten Anglern und neuen Kunden.

Weitere Infos natürlich immer hier im Blog und bis dahin allen ein dickes Petri Heil.

Norwegentreffen 2010 – Wir sind dabei!

Montag, 25. Januar 2010

Norwegentreffen 2010 – Wir sind dabei!

Hallo liebe Norwegenfreunde,

auch dieses Jahr findet das Norwegentreffen des Anglerboards in Berlin im Abacus-Hotel am Tierpark statt. Zusammen mit dem Dieter Eisele-Team stellen wir unsere Produkte aus. Wir laden euch herzlich dazu ein, am 20.02. diesen Jahres bei uns auf dem Stand vorbeizuschauen und die neusten Produkte zum Thema Norwegen-Angeln zu erkunden. Es stehen diverse Experten aus dem Eisele-Team bereit um all eure Fragen zu beantworten.

Norwegentreffen

Das Angeljoe-Team!

Das Angeln mit dem Drop-Shot Rig..

Donnerstag, 21. Januar 2010

Das Angeln mit dem Drop-Shot Rig..

In den letzten Jahren hat sich eine, aus den den USA “importierte” Angeltechnik auch auf dem Europäischen Markt durchgesetzt – das Angeln mit dem Drop-Shot Rig. Der Grund dafür ist einfach: Es gibt kaum eine Angelart die einfacher zu handhaben ist, und dabei so außergewöhnlich fängig!

Um auch wirklich zum gewünschten Erfolg zu kommen muss man die Hintergründe dieser Technik verstehen und anwenden. Der größte Vorteil dieses Rigs setzt sich aus zwei Eigenschaften zusammen, dem stationären Angeln auf einer verheißungsvollen Stelle des Gewässers und dem unbeschwerten Köder, der spielend leicht von den Räubern eingesaugt werden kann, ohne dass ein Verdacht geschöpft wird.

Im folgenden werde ich ein wenig über die Köder, die Hardware (das verwendete Material) und über die Führungsarten schreiben.

Den Anfang macht die Hardware:

Rute: Seit dem Siegeszug des Drop-Shot Angelns haben viele Hersteller ihr Sortiment um spezielle Drop-Shot Ruten erweitert. Wenn man sich diese Ruten dann mal genauer ansieht, fällt auf, dass sie alle eine Gemeinsamkeit aufweisen: eine weiche Spitze und nach hinten raus ein enormes Rückgrat. Diese Eigenschaften sind für die Führung essenziell. Das hohe Rückgrat ist wichtig um zum Einen auch großen Fischen im Drill den Weg an die Wasseroberfläche zu weisen, und zum Anderen um die doch schon schwereren, eingesetzten Bleigewichte gut werfen zu können. Die weiche Spitze ist für die Führung und den Anbiss wichtig. Der Köder lässt sich verführerisch auf der Stelle anzupfen, ohne das Drop-Shot Blei von der Stelle zu bewegen. Beim Anbiss gibt die Spitze nach, was den Zug vom Köder nimmt und somit dem Fisch keinen bzw. nur minimalen Wiederstand bietet und ein Ausspucken des Köders verhindert. Ob Stationärruten oder Baitcastingruten eingesetzt werden ist dem Angler überlassen, da mit beiden Varianten gute Ergebnisse erzielt werden können. Bei einigen Modellen wurden die Rutenspitzen zusätzlich in Signalfarben eingefärbt um ein besseres Beobachten der Spitze zu ermöglichen.

Die Rutenlängen kann man grob in zwei Bereiche einteilen: Ufer- und Bootsruten. Die Uferruten sind länger gehalten (2,4m-2,7m) um auch auf Distanz einen möglichst großen Winkel zu behalten, damit der Köder auch wirklich vom Grund absteht und sich immernoch gut führen lässt. Die Bootsruten sind meist sehr kurz (1,8m – 2,1m), da der Köder nicht auf Distanz sondern meistens in unmittelbarer Nähe des Bootes angeboten wird. Das garantiert den optimalen Winkel beim Angeln mit dieser Technik.

Rolle: Die verwendete Angelrolle spielt eine untergeordnete Rolle. Hier sind die ganz normalen Vorraussetzungen wie z.B. eine ruckelfreie Bremse und eine gute Schnurverlegung zu beachten. Als Rollengröße werden vornehmlich kleinere Modelle eingesetzt (1000er – 2500er-Größen), da keine enorme Schnurfassung von Nöten ist und diese Größen ein geringes Gewicht aufweisen, was ein langes und ermüdungsfreies Angeln ermöglicht.

Schnur: Auch hier hat der Angler einige Möglichkeiten zur Auswahl. “Klassisch” wird von den Raubfischprofis rund um den Globus meist eine Hauptschnur aus Flourocarbon verwendet. Aber auch mit normaler monofiler Schnur kann das Drop-Shot Rig erfolgreich gefischt werden. Beim Fischen mit geflochtenen Hauptschnüren muss zusätzlich ein Vorfach aus Flourocarbon verwendet werden, damit diese Technik funktionert.

Haken: Je nach Ködergröße/ Köderart und der Begebenheiten am Gewässergrund kommen entweder kleinere Einzelhaken (sogenannte Finesse-Haken) oder Widegap bzw. Offset-Haken zum Einsatz. Befinden sich viele Hindernisse oder Wasserpflanzen am Angelplatz sollte man sich für die letzteren Haken entscheiden. Widegap-Hooks ermöglichen ein nahezu Hänger- und Krautfreies Fischen, da die Hakenspitze im Köder versenkt bzw. am Köder anliegend ist. In hängerfreiem Terain oder bei der Benutzung von von kleinen Ködern werden Finesse-Haken verwendet. Der Köder wird per Lippenköderung auf dem Haken fixiert und ist hierdurch unglaublich beweglich. Bei längeren Haken kann es geschehen, dass der Köder zu weit “geschient” ist und einiges seiner Eigenbewegung einbüßen muss. Ein weiterer Vorteil der Finesse-Haken besteht darin, dass er zu 99% direkt vorne im Fischmaul greift, was ein problemloses Zurücksetzen von Beifängen oder untermaßigen Fischen ermöglicht. Die Befestigung der Haken auf dem Vorfach findet mit Hilfe des Palomar-Knoten statt. Somit steht der Haken im 90°-Winkel von der Schnur ab.

Als Köder eignen sich diverse Gummifische, Gummikrebse, Creaturebaits, No- und Low-Action-Shads und Naturköder wie Köderfische oder Tauwürmer.  Im Stillwasser haben sich sehr weiche Gummimischungen bewährt, im Fließwasser haben wir keine Unterschiede feststellen können.

Soviel zur verwendeten Hardware. Bei der Köderführung gibt es diverse Stile, die allesamt in der jeweiligen Situation Fängigkeit beweisen.

Im Winter ist das langsame, punktuelle Fischen fast unschlagbar, da die Fische konzentriert und träge auf den einschlägig bekannten Winterspots stehen. Da der Köder bei dieser langsamen Führung extrem lange in der interessanten Zone, im Blickfeld der Räuber schwebt, gibt es für die Winterangelei kaum eine bessere Methode.

Im Frühjar, Sommer und Herbst kommen die aktiveren Führungsstile zum Einsatz, bei denen das Rig auch gerne mal einfach gejiggt, eingeleiert oder sehr zackig geführt werden kann. Die Ködergröße wird den aktuellen Futterfischgrößen angepasst und wird zum Herbst/Winter hin immer größer. Im Frühjahr und Sommer sind Köder von 3-10cm die erste Wahl.

Bisserkennung und Anhieb

Die Bisse sind an dem richtigen Gerät nicht zu übersehen / zu verpassen. Es kann ein richtiger Einschlag sein, wie er häufig beim Jiggen mit Gummifischen vorkommt, es kann aber auch einfach ein Festhalten oder ein seitliches Wegziehen der Köder sein. In jedem Fall sollte auf einen sofortigen Anhieb verzichtet werden!! Durch sofortiges Anschlagen erhöht sich die Fehlbissquote um ein Vielfaches! Bei einem Biss wird die Rutenspitze gesenkt um die Spannung aus der Schnur zu nehmen und dem Raubfisch das komplette Einsaugen des Köders, ohne einen Wiederstand zu merken, zu ermöglichen. Dann wartet man einfach bis sich die Schnur erneut streckt um dann die Rutenspitze zu heben und gleichzeitig die Schnur einzukurbeln. Das ist der Moment, wenn der Fisch das erste Mal einen Wiederstand merkt – jetzt ist das Misstrauen aber nicht mehr gegen den Angler sondern gegen die vermeintlich entkommende Beute gerichtet. Auch wenn der Köder bis zu diesem Moment noch nicht bis zum Haken genommen wurde, wird spätestens jetzt nachgefasst. Die Qualitätshaken übernehmen den Rest und Haken den Fisch zuverlässig! Es ist absolut nicht einfach diesen jahrelang antrainierten Reflex, den kleinsten Zupfer mit einem kräftigen Anhieb zu quitieren zu unterdrücken aber nach etwas Übung bekommt man es hin – dann liegt die Fehlbissquote bei annähernd NULL!

Ich hoffe ihr konntet hier etwas mitnehmen und die Tips erfolgreich umsetzen. Tight Lines, Leo!

Da es häufig Fragen zum verwendeten Gerät gibt, haben wir beschlossen ein hochwertiges Drop-Shot Starter-Kit zusammenzustellen, welches den Einstieg in diese unglaublich fängige Angelei stark vereinfacht.

Zum Angebot geht es HIER

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